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09.01.2010 | Südkurier
Im Dienst für andere

Wald (fah) Im edlen Wettstreit der freien Rede gab es bei der im Gasthaus „Lamm“ abgehaltenen Hauptversammlung einen großen Sieger: die Malteser Wald. Was bei denen auch sogleich „wie Öl hinunterlief“, wie Vorsitzender Michael Fox unter dem Beifall seiner Mitglieder sagte. Die aus Freiburg angereiste Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau von Spies lobte die von den Maltesern mit Freude und Kreativität geleisteten Dienste um die Gesundheit der Mitmenschen: „Das ist das Herz unserer Arbeit.“

Für Bürgermeister Werner Müller seien die Malteser ein ganz besonderer Verein, der nicht nur Hilfsdienste erfülle. Er sei ein wichtiger Faktor im Vereins- und Kulturleben. Ein bedeutender Baustein sei die bewährte Jugendarbeit und die jährlichen Theateraufführungen. Neuerdings würden sie auch aktiv im Walder Pflegeheim mitarbeiten. Zu den an 45 Sonntagen geleisteten Fahrdiensten nach Überlingen im Programm des „Essen auf Rädern“, sagte Kassier Ralf-Peter Hipp, gebe es nun auch zur Freude der älteren Mitbürger einen Fahrdienst. Um diesen weiterhin ausführen zu können, sei der Kauf eines neuen Autos geplant.

Drei Erste Hilfe-Kurse und weiterführende Kurse seien abgehalten worden. Dieses Jahr sei eine noch größere Zahlen geplant. Schriftführerin Ulrike Erath und Michael Fox berichteten neben ihren Einsätzen in Wald von Sanitätsdiensten beim Wandertag in Owingen, beim Rockfestival in Neuhausen ob Eck und beim Open Air in Sigmaringen.  

Ganz andere Erfahrungen hätten sie als Nikoläuse gemacht, so Clemens Veeser. Als solche hätten sie zahlreiche Kinder glücklich gemacht. Veeser, der als Fahrleiter fungiert, bat um mehr freiwillige Fahrer als die bisherigen vier. Diese seien 370 Stunden unterwegs gewesen.

Mit Steffi Veeser, Vanessa Ausfelder und Martina Resem hat Orftsjugendreferent Christian Lernhart     ein gutes Team mit festen Gruppenstunden an seiner Seite. Die Jugendgruppe habe ein Zeltlager veranstaltet und Adventskalender für das das Pflegeheim St. Bernhard entworfen. Seit einem Vierteljahr gebe es auch eine Kindergruppe mit 13 Kindern. Grußworte sprachen Andreas Gnädig von der DRK-Bereitschaft Walbertsweiler und Edwin Messmer von der Feuerwehr.

 
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